Kleidung zum erinnern

Version 2

Ah jetzt ist der Januar rum und ich habe euch noch nicht einmal meine neue Chloé von pattydoo gezeigt, die ich mir extra für unseren Silvesterabend genäht habe!

Näht ihr euch zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Sivester oder Geburtstag eigentlich auch besonderes Kleidungsstück?

Ich nehme mir das ja gerne vor, um dann im Vorbereitungsstreß zu versinken und das Vorhaben auf das nächste Jahr zu verschieben. Denn eigentlich finde ich die Idee sehr schön für einen besonderen Tag auch ein besonderes Stück an der Maschine zufertigen.

Ende des letzten Jahres habe ich meine wochenlange Nähkrise mit dieser wintertauglichen Chloe aus Jacquard von pattydoo überwunden. Nachdem Weihnachten vorbei war und sich der Silvesterabend näherte, wollte ich für den gemütlichen Abend mit meinen zwei Männern ein neues Kleid – und das ist es geworden ❤

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Die beiden Jacquardstoffe aus der Reihe Bea von der Traumbeere hatte ich um ganz genauzu sein 1 Jahr im Schrank (immer dieses Stoff horten). Letzten Jahr veröffentlichte die Traumbeere die Stoffe als Adventskalender und darunter waren soviele schöne Designs, dass einem die Entscheidung unglaublich schwer viel, welche davon in den Stoffschrank einziehen durften. Nun waren unter anderem der uni navy blau Jacquard und der passenden Vogel in senfgelb/navy blau Jacquard (leider online aktuell nicht verfügbar) bei mir eingezogen. ABER die Idee für den passsenden Schnitt dieser Kombination ließ ein wenig auf sich warten.

Es war das erste Mal, dass ich Jacquard für ein Kleid vernäht habe. Davor hatte ich ehrlich auch etwas Respekt, denn ich war mir ziemlich unsicher, wie sich der Stoff verhält und fällt. Jetzt freue ich mich so über das Ergebnis und trage es so gern. Um dem Kleid im Taillenbereich auf Grund des doch etwas festeren Stoffes mehr halt zu geben, habe ich im Rückenbereich ein Gummiband eingenäht. Ohne das Gummiband war es mir einfach zu undefiniert. Die Strickjacke ist übrigens mein Geburtstagsgeschenk aus dem vergangenen Jahr. Da war der Große während eines Stadtbummels sehr aufmerksam!

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Da es ja bekanntlich zum Neujahrsfeuerwerk nicht nur laut, sondern auch etwas kalt  um die Ohren werden kann, reichte glücklicherweise der Stoff noch für eine passende Aurelia von Himmelblau. Das Stirnband ist in in den Kopfumfängen 38-58 cm und in der einfachen, verdrehten (wie hier), Schleifen oder Turban-Versionen nähbar. Da ich mich ja selbst auch ganz oft als verdreht empfinde, finde ich diese Variante ganz passend, wobei der Turban es mir auch ziemlich angetan hat.

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Das war also mein letztes Nähprojekt 2017 und da huete Donnerstag ist, schick ich dich rüber zu RUMS.

Mit welchem Projekt habt ihr das Jahr verabschiedet? Verbindet ihr mit Kleidungsstücken besondere Momente?

Fühlt euch doch bitte eingeladen, mir davon zu erzählen! Freu mich auf eure Geschichten! ❤

das Fräulein Garn

 

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Ein Jahresrückblick zum Neujahrsspaziergang

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‚Mehr am Meer sein‘ könnte das Motto 2018 sein!

Warum? Weil dies ein Ort ist, der mich in kürzester Zeit aus dem Alltag  herausholt, mir Weite und neue Luft zum atmen schenkt. Wenn ein neues Jahr kommt, schauen viele von uns zurück. Auf Dinge, die uns erfreut und glücklich gemacht haben. Aber auch darauf, was uns Energie geraubt, uns verletzt und unglücklich gemacht hat. Dann nehmen wir uns vor, Dinge zu ändern, es besser zu machen.

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Aber was wäre, wenn wir uns mit unseren Fehlern akzeptieren würden? Unsere ganz eigene Struktur, so wie wir Dinge und Situationen wahrnehmen und darauf reagieren, annehmen würden?

Ich habe das ganze Jahr über immer wieder Beiträge gelesen, in denen sich dafür entschuldigt wurde, dass das ‚Leben 1.0‘ (das alleine irritiert mich schon) derzeit soviel Zeit und Kraft in Anspruch nehmen würde, dass darunter leider das Bloggen & Posten zu kurz käme.  Gleichwohl wird Besserung und wieder regelmäßiges posten versprochen. MUSS sich dafür wirklich entschuldigt werden? MUSS sich jemand dafür rechtfertigen, dass mal einige Wochen oder Monate ‚Pause‘ ist? Das die eigenen psychischen und physischen Grenzen erreicht sind?

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Mehr Fragezeichen im Kopf tauchen auf, wenn es auf einer Nähseite plötzlich um ganz persönliche und intime Themen geht. Wenn der Fokus auf privaten Details liegt und das Nähen völlig in den Hintergrund tritt. Ganz spannend wird es, wenn dann noch unglaublich ausschweifende Diskussionen auf den Seiten ausgefochten werden. Und das alles öffentlich, für jeden nachlesbar und irgendwie für immer in den Weiten des world wide web.

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Ich ziehe mich dann ganz schnell zurück. Das ist einfach nicht mein Ding und nimmt mir den Spaß an dieser Sache hier. Und das möchte ich mir nicht kaputt machen lassen. Das hier ist mein Ort, mein Platz, um eine meiner liebsten Beschäftigungen thematisieren und zeigen zu können. Wen es nicht interessiert, oder wem es zu langweilig ist, darf gerne sofort wegklicken. Wer sachliche Anregungen oder Kritik äußern möchte, ist herzlich willkommen. Aber intime Details wird es nicht geben. Es ist und bleibt, was es ist: ein öffentliches und für jeden zugängliches Medium, auf dem es doch auch die eigene Privatsphäre zu schützen gilt oder? Und vor allem die unserer Kinder, denn die können darüber ja nicht einmal selbst entscheiden, ob Mama ihr Leben öffentlich darstellt.

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Dann komme ich dann doch noch einmal auf das eigentliche Thema: das Nähen!

Hier seht ihr das Kleid ‚Große Maid‚ von Goldkrönchen zusammen mit der Strickjacke ‚Minna‚ von Fadenkäfer. Die ‚Minna‘ habe ich um 10 cm verlängert und mir noch einen Gürtel dazu gebastelt. Ein absolutes Kuschelset – also perfekt für einen Strandspaziergang am ersten Tag des Jahres. Übrigens hatte ich unter dem Weihnachtsbaum eine langersehnte Spiegelreflexkamera! Natürlich ist sie jetzt ein stetiger Begleiter, auch wenn wir uns noch besser kennenlernen müssen ❤

Der erste Donnerstag im Jahr bedeutet auch rüber mit dir zu RUMS.

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Am Ende soll es doch jeder so machen, wie er es für richtig hält und sich wohl dabei fühlt. Jedoch beim posten und bloggen auch an morgen und an mögliche Folgen zu denken, sollte dabei nicht ganz vergessen werden.

Ich arbeite dieses Jahr mal wieder am rechtzeitigen Erkennen der eigenen Grenzen und Schaffung von mehr Ausgleich und Entspannungsphasen. ‚Mehr am Meer‘ sein ist da sicher für mich ganz persönlich ein guter Anfang. Ihr könnt also von einigen Strandphotos in diesem Jahr ausgehen.

Ich wünsche euch, dass ihr gut in 2018 startet und euch so nehmt, wie ihr eben seid. Denn genau so seid ihr richtig! Nehmt euch Auszeiten, sooft und solange, wie ihr sie benötigt und entschuldigt euch nicht dafür, dass ihr auch einmal atmen müsst ❤

das Fräulein Garn

Der Nähplaner von Seemannsgarn

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Ihr Lieben ❤

Hier war es in den letzten Wochen Monaten ziemlich ruhig und ich könnte jetzt wieder zeilenweise darüber erzählen, was mich von dem ein oder anderem Nähprojekt abgehalten hat – ABER was soll’s. Ändern würde es ja auch nichts.

Dafür möchte ich euch etwas großartiges von Seemannsgarn empfehlen! Ich komme selten zum stöbern auf euren tollen Seiten und Blogs, aber das hier habe ich gerade entdeckt:

ein Nähplaner für 2018 von der lieben Fredi für uns Nähverrückte gestaltet und zum Download auf uns wartend. Den Link findet ihr hier!

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Das gute Stück hat sich gleich durch den Drucker gekämpft und wurde eingeweiht. Mir gefallen die gestalteten Seiten mega gut und so ist schon das ein oder andere Nähprojekt festgehalten. Natürlich in der Hoffnung, dass ich mir 2018 wieder mehr Zeit für mein liebstes Hobby nehmen werde kann. In Zeiten der digitalen Welt liebe ich es einfach mir Papier und Stift zur Hand zu nehmen.

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Probiert es doch auch einmal aus, es macht richtig Spaß und etwas mehr Struktur kann ja nicht verkehrt sein oder? Habt noch ein paar gemütliche Stunden vor dem Jahreswechsel und kommt gut ins neue Jahr!

Mit neuen Nähprojekten und alles schön festgehalten im neuen Nähplaner ❤

das Fräulein Garn

 

Herbstspaziergang mit dem himmlichen Vince und dem Knopfknirps

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Ich könnte Stunden lang darüber sprechen schreiben, wie unglaublich groß der Lütte geworden ist – körperlich & geistig. Es gibt täglich mindestens einen Moment, in dem er mir das deutlich vor Augen hält. Ich bin so unglaublich stolz auf ihn, wie er die Welt sieht und für sich begreifbar macht. Und da er ja nun wirklich ein großer Junge ist, immerhin geht er jetzt seit gut einem Monat schon in den Kindergarten, musste natürlich ein entsprechend cooles Outfit her. Ich habe hier den himmlischen Vince von Himmelblau und den Knopfknirps von GlücksEmmel in jeweils der Größe 110 kombiniert und bin gespannt, wie es euch gefällt.

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Start in den Herbst in gelb meliert

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Als der Strickstoff ‚Bristol‘ von Swafing in gelb meliert von der Traumbeere ins Haus flatterte, wurde der Große auf einem Mal sehr aufmerksam. Dem ist sonst bei den Stofflieferungen nicht unbedingt so. Aber dieses Mal: Oh, der Stoff sei ja schön und so kuschelig. Aus DEM Stoff wolle er unbedingt einen Pullover.

Ja gut, war jetzt nicht so geplant, aber was soll’s. Eigentlich gefällt dem Großen eher selten ein Stoff. Ich, die gerne bei Mustern und verschiedenen Farbkombinationen hängen bleibe, gebe dann häufig inakzeptable Vorschläge. Grundsätzlich gilt bei ihm: gelb geht (fast) immer und bitte keine Muster!

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An der Nordseeküste mit José von Himmelblau

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Endlich Urlaub!

Endlich Zeit für Dinge, die im Alltag auf der Strecke bleiben. Endlich Luft zum Atmen, zum inne halten und sortieren. Dafür ist ein Ort am Meer einfach pefekt. Perfekt um mal wieder Kilometer am Strand entlang zu schlender und gar nicht zu bemerken, wie weit man schon gelaufen ist. Perfekt, um die Schönheit der Natur warzunehmen, während man auf der Suche nach Schätzen ist. Perfekt, um die 10te Sandburg zu bauen und perfekt, um mal wieder ein Buch zu lesen.

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